Die Direktion von Correios hat einen Antrag auf kollektiven Arbeitskampf beim Obersten Arbeitsgericht eingereicht, um den Streik der Mitarbeiter als missbräuchlich erklären zu lassen und die dringende Fortführung der Dienste anzuordnen. Der Streik wurde am Donnerstagabend begonnen, da keine Einigung über eine Gehaltserhöhung erzielt werden konnte.
Da das TST bereits vergeblich versucht hatte, eine Einigung zwischen den Parteien zu vermitteln, werden die Gehaltserhöhung und die Sozialklauseln nun vom Gericht festgelegt. Die staatliche Firma befürchtet, dass die Arbeitsniederlegung die Servicequalität und die Pläne des Unternehmens beeinträchtigen könnte.
Während der Verhandlungen mit einer Gruppe von Banken über die Aufnahme eines Darlehens von 7 Milliarden Real hat Correios den Betrieb verstärkt, um die Dienste im gesamten Land aufrechtzuerhalten und die Auswirkungen des Streiks zu minimieren. Das Darlehen ist Teil des Umstrukturierungsprozesses der staatlichen Firma und soll mit einer Garantie des Nationalen Schatzamts versehen werden.
Laut der staatlichen Firma bleibt das Servicenetz während des Streiks für die Öffentlichkeit geöffnet.




