Die Verteidigung des Bankiers Daniel Vorcaro hat den Minister André Mendonça vom Obersten Gerichtshof (STF) aufgefordert, die Dokumente der Operation Compliance Zero vor ihrer Veröffentlichung einer sorgfältigen Prüfung zu unterziehen. Die Anwälte fordern, dass persönliche Nachrichten, Bilder von Familienangehörigen, einschließlich Kindern, sowie Gespräche, die dem Anwaltsgeheimnis zwischen Vorcaro und seinen Verteidigern unterliegen, geschützt werden.
Die Stellungnahme der Verteidigung erfolgte auf Anfrage des Präsidenten des STF, Edson Fachin, der öffentlichen Zugang zu den Ermittlungen gewähren wollte. Der Verteidigung zufolge werden die Gründe, die Fachin zur Aufhebung des Sigillos veranlasst haben, nicht in Frage gestellt. Allerdings wird argumentiert, dass die Veröffentlichung einer Filterung unterzogen werden muss, um die Offenlegung von Inhalten zu verhindern, die keinen Bezug zur Untersuchung haben.
Die Anwälte verweisen auf frühere Vorfälle im Rahmen der Operation Compliance Zero und behaupten, dass Nachrichten von äußerst intimem Charakter, die zwischen Vorcaro und seiner damaligen Freundin ausgetauscht wurden, unrechtmäßig offengelegt worden seien, was die Notwendigkeit des Schutzes sensibler Daten unterstreicht.




