Die Regierung der Azoren gab heute bekannt, dass die Studie zu den Kosten sozialer Leistungen noch nicht abgeschlossen wurde, da 16 private Sozialfürsorgeeinrichtungen (IPSS) nicht geantwortet haben. Die azoreanische Exekutive, gebildet durch die Koalition PSD/CDS-PP/PPM, gab an, das Institut für soziale Sicherheit der Azoren (ISSA) beauftragt zu haben, diese Studie zu entwickeln, aber deren Abschluss wurde durch die fehlende Zusammenarbeit der Einrichtungen verzögert.
Die Offenlegung erfolgt im Anschluss an Kritik der PS (Sozialistische Partei) bezüglich der Situation des Sozialsektors in der Region. Die Oppositionspartei hatte die Exekutive zu den Kosten sozialer Leistungen und zur Finanzierungsweise befragt.
Die Studie zielt darauf ab, die tatsächlichen Kosten der sozialen Leistungen zu ermitteln, die von den IPSS auf den Azoren erbracht werden. Diese Informationen gelten als wesentlich für die Festlegung öffentlicher Politiken und für die Verhandlung von Kooperationsvereinbarungen zwischen der Regionalregierung und diesen Einrichtungen. Der Mangel an konkreten Daten wird als Schwierigkeit bei der Verwaltung des Sektors genannt.
Die Mitteilung der Regierung spezifizierte nicht, welche 16 Einrichtungen nicht auf die Informationsanfrage geantwortet haben, noch welcher Zeitraum für den Abschluss der Studie vorgesehen ist. Der Inhalt der Studie zum Sozialsektor auf den Azoren wartet auf Antwort der IPSS.




