Der Prozess gegen zwei Beamte der Polícia de Segurança Pública (PSP) begann am Montag vor dem Strafgericht Lissabon. Die beiden Angeklagten stehen im Verdacht, in der Dienststelle Rato in Lissabon Folter und Vergewaltigung begangen zu haben.
Die Staatsanwaltschaft, die die Anklage erhoben hat, gab bekannt, dass die Beamten gezielt besonders schutzbedürftige Opfer auswählten, um die Straftaten zu begehen. Die Opfer wurden aufgrund ihrer besonders prekären Lebenssituation ausgewählt.
Laut Anklage wurde in mehreren Fällen ein Polizeischlagstock verwendet, um die Opfer zu vergewaltigen. Die Straftaten sollen während der Ausübung ihrer Dienstpflichten im Revier Rato begangen worden sein.
Die beiden Beamten sind wegen Folter und Vergewaltigung angeklagt und müssen sich vor dem Strafgericht Lissabon verantworten.




