Der Kommunistische Partei Portugals (PCP) bringt eine Reihe von Gesetzesvorschlägen zur Änderung des Elternzeitregimes in Portugal vor. Der Hauptsvorschlag zielt darauf ab, die vollständige Vergütung des Elterngeldes sicherzustellen, das heißt, von den derzeitigen 80% auf 100% des Gehalts während des Elternzeitraums zu erhöhen.
Die Gesetzesinitiative sieht auch eine Verlängerung der Elternzeiten für Mütter und Väter vor, wobei die aktuellen Regeln erheblich geändert werden. Diese Änderungen sollen Familien mehr Zeit und mehr Unterstützung während der ersten Lebensmonate ihrer Kinder bieten.
Die Vorschläge des PCP richten sich besonders an Situationen von Frühgeburten und an Fälle, in denen ein Krankenhausaufenthalt des Babys vorliegt. In diesen spezifischen Umständen schlägt die Partei verstärkte Maßnahmen vor, die eine bessere Betreuung und Unterstützung der Eltern gewährleisten sollen.
Die Partei begründet diese Maßnahmen als notwendig, um würdigere Bedingungen für die portugiesischen Familien sicherzustellen, und vertritt die Ansicht, dass das aktuelle Elternzeitsystem keinen ausreichenden Schutz bietet, insbesondere in Situationen größerer Vulnerabilität wie Frühgeburt oder neonatale Krankenhausaufenthalte.



