Der Bürgermeister von Guimarães, Ricardo Araújo, präsentierte einen neuen Vorschlag zur Überarbeitung des Flächennutzungsplans (PDM), der die Zunahme des städtischen Bodens mehr als verdoppelt hat. Das Dokument basiert auf drei grundlegenden Achsen: Wohnen, wirtschaftliche Entwicklung und Mobilität. Die Überarbeitung verändert auch die Bauparameter in verschiedenen Zonen der Gemeinde, insbesondere in ländlichen Siedlungen, wo ein Grundstück von tausend Quadratmetern nun eine Bebauungskapazität von 600 Quadratmetern haben kann, dem Dreifachen der derzeit zulässigen 200 Quadratmeter.
In Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung reserves der Plan mehr Fläche für wirtschaftliche Tätigkeiten, von 896,25 auf 1.057,69 Hektar, eine Aufstockung von etwa 161 Hektar. Der Vorschlag umfasst 31 operative Planungs- und Verwaltungseinheiten, davon 13 für die Wirtschaft und 15 für das Wohnen vorgesehen.
Im Bereich Mobilität sind etwa fünf neue Straßenverbindungen geplant, darunter eine Straße zwischen dem oberen Ende der Avenida D. João IV und der Zone Costa, ein Tunnel zur Verbindung derselben Avenue mit Urgezes, eine Straße zwischen Nespereira und Silvares, die Verbindung Mesão Frio–Fermentões sowie eine Straße nördlich von Taipas in Verbindung mit einem zukünftigen Anschluss an die A11. Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass sich diese Baumaßnahmen in der Planungsphase befinden und von den verfügbaren Prioritäten und dem Budget abhängen.
Der Stadtrat betonte außerdem, dass die von der Bevölkerung während des öffentlichen Anhörungsverfahrens vorgebrachten Wünsche nun in etwa 46 % der Fälle eine positive oder teilweise positive Antwort erhielten, ein signifikanter Anstieg gegenüber dem vorherigen Vorschlag, der bei rund 10 % lag. Der Vorschlag geht nun zur Prüfung in die Stadtratssitzung und anschließend in die Gemeind




