Der Chef der Chega, André Ventura, forderte den Sozialisten José Luís Carneiro auf, den Gesetzentwurf seiner Partei zu genehmigen, der darauf abzielt, die Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe zu senken, und erklärte, dass die Entscheidung in den Händen der PS liege. Ventura bekräftigte, dass der Vorschlag nicht gegen die in der Verfassung vorgesehene Ausgabensperre verstößt, und wies damit die an dem Projekt geäußerte Kritik zurück.
Die Sozialdemokraten bereiten sich darauf vor, die Gesetzgebungsinitiative des Chega abzulehnen, wobei sie Bedenken hinsichtlich der finanziellen und verfassungsrechtlichen Auswirkungen der Maßnahme geltend machen. Die Debatte entsteht in einem Kontext hoher Besteuerung von Kraftstoffen in Portugal und politischen Drucks auf die Regierung.
Der Gesetzentwurf des Chega sieht eine signifikante Senkung des auf Kraftstoffe angewandten Mehrwertsteuersatzes vor, eine Maßnahme, die die Partei als notwendig rechtfertigt, um die Lebenshaltungskosten der portugiesischen Bürger zu senken. Die Diskussion über diese Angelegenheit wird sich voraussichtlich in den kommenden Wochen im Parlament fortsetzen.




