Die Generalstaatsanwaltschaft erhöhte auf 30 die Zahl der eingeleiteten Verfahren wegen sexueller Übergriffe gegen migrantische Frauen in Ceuta seit Ende Juni. Die Generalstaatsanwältin Teresa Peramato Martín gab diese Zahlen während eines Treffens mit der Ministerin für Jugend und Kindheit, Sira Rego, bekannt.
Vierzig Prozent der Opfer sind Mädchen, die ohne Begleitung ihrer Eltern in der autonomen Stadt Ceuta ankamen, das heißt unbegleitete minderjährige Migrantinnen. Diese jungen Frauen gehören zu der am stärksten von diesen Verbrechen betroffenen gefährdeten Bevölkerungsgruppe.
Beide politischen Verantwortlichen einigten sich darauf, die Verlegung der Kinder und Jugendlichen, die während des massiven Zustroms nach Ceuta kamen und nicht begleitet werden, auf die Halbinsel zu beschleunigen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Minderjährigen vor möglichen neuen Übergriffen zu schützen.
Das Treffen zwischen Peramato Martín und Sira Rego hatte zum Ziel, die Bemühungen zur Stärkung des Schutzes der minderjährigen Opfer zu koordinieren und ihre Überführung in das peninsulare Gebiet so schnell wie möglich zu gewährleisten.




