Das britische Parlament hat den Gesetzentwurf zur Sterbehilfe in England und Wales nach fast zwei Jahren intensiver Debatten und knapper Abstimmungen endgültig abgelehnt. Die Abgeordneten des Unterhauses lehnten den Text in einer am Freitag durchgeführten Abstimmung mit 270 Stimmen dafür und 286 Stimmen dagegen ab.
Das Ergebnis war eine Überraschung für die Befürworter des Gesetzes, die mit einer Verabschiedung gerechnet hatten, und widerspricht der Meinung der Mehrheit der britischen Bevölkerung, die sich klar für die Legalisierung der Sterbehilfe ausgesprochen hatte. Die knappe Abstimmung spiegelt die in der Gesellschaft zu dieser Frage bestehende Spaltung wider.




