Die erste Ausgabe der „Internationalen Biennale der Künste und Handwerke" fand am 4. und 5. September im Zentrum für zeitgenössische Kultur von Castelo Branco statt und vereinte Vertreter aus Portugal, Brasilien und Cabo Verde. Die Initiative war Teil des Programms des „Festival Sabores de Perdição" und fügt sich in den Kontext der Integration von Castelo Branco in das „UNESCO-Netzwerk der Kreativen Städte" ein, ein Status, der 2023 in der Kategorie „Kunsthandwerk und Volkskunst" verliehen wurde. Das Stickereikunst von Castelo Branco war das zentrale Element der Bewerbung, die dem Rathaus diese internationale Anerkennung verlieh.
In einem Interview mit der Agentur Incomparáveis verteidigte der Präsident der Stadtverwaltung von Castelo Branco, Leopoldo Rodrigues, dass die Teilnahme am UNESCO-Netzwerk über die kulturelle Dimension hinausgeht, und betonte dessen Potenzial, wirtschaftliche Aktivität zu generieren, Chancen für Kunsthandwerker zu schaffen und das Gebiet international bekannt zu machen. Der Bürgermeister erklärte, dass das globale Netzwerk es ermöglicht, Maßstab für lokale Produkte und Wissensbestände zu schaffen und Türen auf allen Kontinenten zu öffnen.
Der Stadtoberhäupter ordnete die Biennale als wichtigen Moment ein, um die lokale Produktion zu präsentieren und Methoden, Erfahrungen und Praktiken anderer Gebiete kennenzulernen, und ermöglichte es auch, Kunsthandwerker aus anderen Städten aufzunehmen und deren Wissen zu integrieren. Leopoldo Rodrigues betonte, dass das UNESCO-Gütesiegel Verpflichtungen zur Bewahrung und Weitergabe des Wissens mit sich bringt, und wies darauf hin, dass die Gemeinde Maßnahmen zur Forschung, Ausbildung und Förderung des Stickereikunst von Castelo Branco entwickelt hat, mit sichtbaren Ergebnissen beim Anstieg der Bestellungen im Interpretationszentrum.
Bezüglich des „Festival Sabores de Perdição" bestätigte die Stadtverwaltung, dass die diesjährige Ausgabe ausschließlich auf Künstler und Akteure der Region setzte, mit Musikern, Schauspielern, Animationsakteuren und Ausstellern, die mit der Gastronomie und dem Kunsthandwerk der Gemeinde und des Bezirks verbunden waren. Das Programm umfasste außerdem Showcookings, eine Gastronomieroute und die Etappe des großen Radrennens JN/TSF. Die Organisation der Biennale wurde von der Abteilung Museen und Kultur der Stadtverwaltung geleitet, geleitet von Sónia Abreu.




