Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) setzten 1.100 Tonnen Sprengstoff ein, um ein unterirdisches Hisbollah-Komplex im Libanon zu zerstören. Die Detonation war so stark, dass sie ein Erdbeben der Stärke 4,1 in der Region auslöste.
Das Ziel der Operation war ein unterirdischer Tunnel mit mehr als zwei Kilometern Länge, der sich im Untergrund des libanesischen Territoriums befand. Nach Angaben der IDF diente das Komplex als Kommandozentrale der Hisbollah.
Das zerstörte Komplex enthielt auch Waffenlager, in denen Raketen, Drohnen, Panzabwehrwaffen und Sprengstoff gelagert waren. Die israelischen Militärbehörden betrachten diese Infrastruktur als erhebliche Bedrohung für die Sicherheit Israels.
Die Operation findet im Kontext des breiteren Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah statt, der in den letzten Monaten eskaliert ist. Diese unterirdische Zerstörung ist Teil der israelischen Bemühungen, die militärische Fähigkeit der libanesischen schiitischen Miliz zu neutralisieren.



