Eine spanische Frau erlangte Berühmtheit unter den Überlebenden der Anschläge vom 11. September, indem sie fälschlicherweise behauptete, an jenem Tag im World Trade Center gewesen zu sein. Sie wurde als "Die Überlebende" bekannt, und ihre Lüge verschaffte ihr Anerkennung und Aufmerksamkeit innerhalb der Opfergemeinschaft.
Die Geschichte zog sich über Jahre hin, bis eine journalistische Untersuchung sie 2007 entlarvte und offenbarte, dass die Spanierin am Tag der Anschläge nie in New York gewesen war. Die Entdeckung beendete ihre um die Tragödie herum konstruierte Identität.
Der Fall wurde zu einem Beispiel dafür, wie einige Menschen katastrophale Ereignisse ausnutzen, um Aufmerksamkeit und sozialen Status zu erlangen, selbst wenn dies bedeutet, sich das Leid anderer anzueignen. Die Enthüllung löste Empörung unter den echten Überlebenden und den Familien der Opfer aus.



