NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärte heute, dass die Verbündeten weiterhin an der Seite der Vereinigten Staaten stehen, wie vor 25 Jahren nach den Anschlägen vom 11. September 2001. In einer Nachricht in den sozialen Medien versicherte Rutte, dass „die Freunde und Verbündeten Amerikas in der NATO damals an Eurer Seite standen und heute weiterhin an Eurer Seite stehen", und ehrte damit das Gedenken an alle, die ihr Leben verloren haben.
Die Vereinigten Staaten begehen heute den 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September, dem tödlichsten Terroranschlag auf nordamerikanischem Boden, der fast 3.000 Tote forderte, darunter neun portugiesische Opfer und lusodeszendenter Herkunft. Am 11. September 2001 trafen zwei von Al-Qaida-Terroristen entführte Flugzeuge die Zwillingstürme des World Trade Center in New York, ein drittes traf das Pentagon in der Nähe von Washington, und ein viertes stürzte in der Nähe von Shanksville in Pennsylvania ab.
Rutte erinnerte daran, dass die Verbündeten nach den Anschlägen vereint blieben und dass zum ersten und einzigen Mal in der Geschichte des Bündnisses Artikel 5 des Nordatlantikvertrags aktiviert wurde. Dieser Artikel legt das Prinzip der kollektiven Verteidigung fest und bestimmt, dass ein bewaffneter Angriff auf ein Mitgliedsland als Angriff auf alle betrachtet wird.
Die Anschläge vom 11. September 2001 lösten tiefgreifende Veränderungen in der Außen- und Sicherheitspolitik der Vereinigten Staaten und weltweit aus, einschließlich des Beginns des sogenannten „Kriegs gegen den Terrorismus" und des militärischen Eingreifens in Afghanistan.




