Die GNR hat diese Woche Freitag, den 11. September, die Kampagne „Sichere Schule" für das Schuljahr 2026/2027 gestartet, die mehr als 4.400 Bildungseinrichtungen und rund 670.000 Schüler in ganz Portugal abdeckt. Die Operation umfasst Sensibilisierungsmaßnahmen und bürgernahes Polizeischutz, die sich an Schüler, Lehrer und Erziehungsberechtigte richten, mit dem Ziel, riskante Verhaltensweisen, Gewaltsituationen und andere Vorfälle zu verhindern, die die Sicherheit innerhalb und in der Umgebung der Schulen gefährden könnten.
Im letzten Schuljahr registrierte die GNR 2.631 Straftaten im schulischen Umfeld. Unter den häufigsten Fällen waren einfache vorsätzliche Körperverletzungen mit 950 Vorfällen, gefolgt von Drohungen und Nötigung mit 388 Fällen. Es wurden auch 748 Vorfälle nicht strafbarer Natur erfasst, darunter 374 Störungen des Schulbetriebs und 230 Situationen des Schulabbruchs. Mehr als 790.000 Mitglieder der Schulgemeinschaft wurden durch die Maßnahmen der GNR erreicht, die 17.276 Sensibilisierungsaktionen durchführte.
Die Kampagne dieses Jahres umfasst besondere Aufmerksamkeit für Mobbing und Cybermobbing, Online-Sicherheit, Gewalt in der Partnerschaft und Straßenverkehrssicherheit. Die Abteilungen für Kriminalprävention und Gemeindepolizei mit mehr als 400 Soldaten werden die Betreuung der Schulen durch engmaschiges Patrouillieren, Sensibilisierungsmaßnahmen und Meldung von Kindern und Jugendlichen in Gefahrensituationen verstärken, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden.
Im Bereich der Straßenverkehrssicherheit warnt die GNR vor der obligatorischen Nutzung des Sicherheitsgurts und von Kinderrückhaltesystemen, zu einer Zeit, in der der Verkehr in der Nähe der Bildungseinrichtungen mit Schulbeginn zunimmt.




