Die erste Sitzung des Prozesses gegen zwei Beamte der Polizeiwache Rato in Lissabon fand hinter verschlossenen Türen statt und dauerte nur 10 Minuten. Die beiden Beamten der Sicherheitskräfte werden verdächtigt, Verbrechen der Folter und Vergewaltigung begangen zu haben.
Der Prozess fand ohne öffentlichen Zugang statt, gemäß dem für solche Verfahren geltenden Richterlichen Geheimhaltungsregime. Die Behörden haben keine Details zu den Anklagepunkten oder den in dem Fall involvierten Opfern bekannt gegeben.
Die Polizeiwache Rato, die im Zentrum von Lissabon liegt, ist eine der wichtigsten Polizeistationen der portugiesischen Hauptstadt. Dieser Fall ereignet sich vor dem Hintergrund einer verstärkten Kontrolle der Sicherheitskräfte in Portugal.
Die folgenden Sitzungen des Prozesses werden ebenfalls hinter verschlossenen Türen stattfinden, wobei das Geheimnis über die Gerichtsverfahren und die während des Prozesses vorgelegten Beweise gewahrt bleibt.



