Die Außenminister der sechs Mitgliedstaaten des Golfkooperationsrates (GCC) werden am Montag in Salalah, Oman, mit ihrem iranischen Amtskollegen zusammenkommen, um ein vorübergehendes Abkommen über die Schifffahrt in der Straße von Hormus zu erörtern. Das Treffen wird von Oman und dem Iran initiiert und markiert das erste Zusammentreffen dieser Länder seit Beginn des Konflikts zwischen dem Iran, den USA und Israel im Februar.
Teheran und Maskat haben in den vergangenen Wochen intensiv an einer vorläufigen Vereinbarung gearbeitet, um die sichere Durchfahrt von Schiffen durch diese strategisch wichtige Wasserstraße zu gewährleisten. Der Plan sieht vor, dass Schiffe durch iranische Gewässer einfahren und größtenteils durch omanische Gewässer ausfahren. Zusätzlich ist die Einrichtung eines gemeinsamen maritimen Korridors sowie ein Minenräumungsprojekt in der Straße von Hormus vorgesehen.
Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums bestätigte, dass die Verhandlungen sich in der Endphase befinden und das Abkommen in Kürze der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation vorgelegt werden soll. Die technischen Diskussionen werden sich auch mit der Festlegung einer dauerhaften Route, dem zukünftigen Verwaltungsmodell




