Mitglieder der Präsidentschaftskampagne des Senators Bolsonaro (PL-RJ) schätzen, dass die Offenlegung seiner förmlichen Untersuchung am Obersten Gerichtshof (STF) wegen Verdachtsmomente im Zusammenhang mit der Finanzierung des Films „Dark Horse" electora len Schaden verursachen könnte. Die Filmbiografie handelt vom ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro, dessen Name ebenfalls auf dem Wahlzettel als Vizepräsidentschaftskandidat erscheint. Die aktuelle Ausrichtung der Kampagne besteht darin zu versichern, dass die für die Produktion bestimmten Mittel privaten Ursprungs sind und dass es keine Unregelmäßigkeit bei der Beteiligung des Senators an der Suche nach Investoren gab.
Die Einzelheiten der Untersuchung sorgten für Unmut in der PL-Spitze und in Teilen des Kampagnenteams. Mitglieder des politischen Kernkreises wussten, dass die Finanzierung von „Dark Horse" Gegenstand von Ermittlungen war, waren jedoch nicht darüber informiert, dass Bolsonaro formell als Beschuldigter in einem Verfahren am STF geführt wurde. Die Entdeckung, dass der Name des Kandidaten als Teil der Untersuchung aufgeführt wurde, überraschte die Verbündeten.
Verbündete sagten der Berichterstattung, dass sie vom Kandidaten eine Erklärung für das Fehlen einer Vorabwarnung über eine Information verlangen wollen, die als relevant für die Kampagne betrachtet wird. Das Ausbleiben einer Mitteilung über seinen Status als Beschuldigter am STF sorgte intern für Unruhe in der PL. Vorerst ist keine Änderung der Strategie vorgesehen, wie der Fall öffentlich behandelt werden soll.




