Au Kam San, ehemaliger pro-demokratischer Abgeordneter von Macau, wird hinter verschlossenen Türen angeklagt. Der Aktivist befindet sich seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft, ohne dass er vor einem öffentlichen Gericht vorgeführt wurde.
Die Verhandlung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, eine Praxis, die die geltende Gesetzgebung erlaubt. Das Gesetz von Macau erlaubt die Durchführung von Prozessen hinter verschlossenen Türen, wenn Gründe vorliegen, um Beeinträchtigungen der Sicherheitsinteressen des Landes zu vermeiden.
Au Kam San war bekannt für seine demokratiefreundlichen Positionen und Kritik an der Regierung. Seine juristische Situation steht in einem breiteren Kontext der Einschränkung des demokratischen Spielraums in der Sonderverwaltungsregion Macau.




