Tausende Menschen könnten nach dem 11. September 2001 aufgrund der Luftqualität in New York gestorben sein. Die Stadt New York enthüllte am Freitag, dem 11., dem Tag, der den 25. Jahrestag des Anschlags markiert, 170.000 Seiten bisher nicht veröffentlichte Dokumente. Darunter befinden sich Informationen, die zeigen, dass die Behörden der damaligen Zeit wussten, dass die Luftqualität nach den Anschlägen Gesundheitsrisiken darstellte, obwohl sie der Öffentlichkeit und den Rettungskräften versichert hatten, dass die Luft sicher sei.
Die Stadt veröffentlichte die Dokumente in einem öffentlich zugänglichen Portal, das Berichte über die Luftqualität und Korrespondenzen zwischen Behörden umfasst. Bürgermeister Zohran Mamdani stellte 34 Millionen US-Dollar aus dem Stadtbudget für die Einrichtung des Portals mit den Dokumenten bereit.
Viele Dokumente waren in 68 Kartons in einem Büro der Stadtverwaltung aufbewahrt worden, und viele wurden erst im vergangenen Jahr von Mitarbeitern entdeckt. Die zunächst im Portal verfügbare Version enthält das als „Harding-Memorandum" bekannte Dokument, das 2001 an den damaligen Vizebürgermeister Robert Harding geschickt wurde und Informationen über die Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Luftqualität nach dem Einsturz der Zwillingstürme bietet.




