Cristina Mesquita de Oliveira, Präsidentin und Gründerin der Vereinigung VIDAs, warnt vor der prekären, rückständigen und ungleichen Art und Weise, wie die Gesundheit von Frauen im Kontext der Menopause weiterhin behandelt wird. In einem Interview kritisiert die Spezialistin für Gesundheitskommunikation und Autorin des Buches „Die Menopause entmystifizieren", dass die Menopause trotz der direkten Auswirkungen auf das Leben von Millionen von Frauen weiterhin nicht im Mittelpunkt der Gesundheitspolitik steht.
Die Präsidentin der Vereinigung VIDAs identifiziert ein strukturelles Problem, das über die klinische Dimension der Frage hinausgeht. Cristina Mesquita de Oliveira weist auf erhebliche Mängel in drei grundlegenden Bereichen hin: die Anerkennung des Themas als prioritär, die angemessene Betreuung der Frauen in dieser Lebensphase und den Zugang zu angemessener Gesundheitsversorgung.
Die Situation stellt eine erhebliche Lücke in der öffentlichen Gesundheitspolitik dar, da die Menopause einen wesentlichen Teil der weiblichen Bevölkerung betrifft und direkte Auswirkungen auf die Lebensqualität der Frauen hat, die diesen hormonellen Übergang durchleben.



