Minister André Mendonça vom Obersten Gerichtshof leitete die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Präsidentschaftskandidaten der PL-Partei, Jair Bolsonaro, ein, um seine Rolle bei der Finanzierung des Films „Dark Horse" zu untersuchen – eine Produktion über den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro. Die Entscheidung wurde im Juli getroffen und kam nun ans Licht, nachdem die Vertraulichkeit der Ermittlungen im sogenannten Master-Fall aufgehoben wurde.
Die Untersuchung prüft die mutmaßlichen Straftaten der Geldwäsche, Devisenvergehen und Korruption. Die Bundespolizei beantragte die Eröffnung des Ermittlungsverfahrens, das die Genehmigung der Generalstaatsanwaltschaft erhielt. Die Ermittlungen sind dem Verfahren INQ 5026 zugeordnet.
Entsprechend den von der Bundespolizei beschlagnahmten Nachrichten bat Flavinho den Bankier Daniel Vorcaro um 131 Millionen R$ für die Filmproduktion, von denen 60 Millionen R$ tatsächlich gezahlt wurden, wie bei den Ermittlungen beschlagnahmte Tabellen zeigen.
Flávio Bolsonaro bestreitet alle Unregelmäßigkeiten und erklärt, dass alle für den Film verwendeten Mittel aus privaten Quellen stammten. Der Präsidentschaftskandidat der PL-Partei wurde im Rahmen des Ermittlungsverfahrens noch nicht gehört.




