Die Archäologin Sara Cura stellte ihr Buch „Prähistorische Innovationen, die die Welt veränderten" vor, in dem sie die Zeitlinie von Objekten wie Faustkeilen und Haken durchläuft und die Geschichte der Innovationen seit der Prähistorie erforscht. Das Werk analysiert, wie die menschliche Spezies im Laufe von Jahrtausenden überlebte und sich entwickelte.
Laut der Autorin war das Überleben der Menschheit nicht hauptsächlich der rohen Gewalt zu verdanken, sondern vielmehr der Fähigkeit, zusammenzuarbeiten und Wissen zwischen Generationen weiterzugeben. Sara Cura vertritt die Ansicht, dass diese sozialen Fähigkeiten für die Entwicklung der Spezies grundlegend waren.
Im Kontext des Interviews kritisierte die Archäologin den aktuellen Moment und betrachtete die Welt als eine Phase, die „sehr wenig intelligent" für die menschliche Spezies ist. Die Autorin warnte, dass der aktuelle Kontext des Zusammenbruchs des Multilateralismus das Gedeihen der Menschheit gefährden könnte, und deutete an, dass ohne internationale Zusammenarbeit die Gesellschaft nicht angemessen vorankommt.



