Die chinesischen Behörden haben Internetnutzer bestraft, weil sie Kritik und sogenannte "Gerüchte" über die Überschwemmungen in der Region Tibet veröffentlichten. Die Personen wurden bestraft, weil sie online behaupteten, die Katastrophe sei absichtlich vom Menschen verursacht worden, was eine schwere Anschuldigung gegen die Behörden darstellt.
Darüber hinaus wurden andere Nutzer sanktioniert, weil sie erfundene angebliche Belohnungen im Zusammenhang mit den Such- und Bergungsaktionen nach den Überschwemmungen erfanden. Diese falschen Informationen sollen in den chinesischen sozialen Medien kursiert haben, was zum Eingreifen der Behörden führte.
Die Strafen sind Teil einer umfassenderen Maßnahme zur Kontrolle von Informationen in den sozialen Medien während Krisensituationen. China hat eine Geschichte der Verfolgung von Personen, die es für die Verbreitung von Desinformation oder Kritik an der Regierung hält, insbesondere in Notlagen.
Die Überschwemmungen in Tibet sollen erhebliche Schäden verursacht haben, und die Behörden versuchen nun, die Erzählung rund um die Katastrophe zu kontrollieren, indem sie verhindern, dass sich Theorien verbreiten, die das Krisenmanagement infrage stellen oder erfundene Details über die Rettungseinsätze erfinden.




