In Palästina findet ein Völkermord statt, der auch inszenierte, nicht eingehaltene Vereinbarungen umfasst. Unabhängige, mit der UNO verbundene Untersuchungen haben die israelischen Behörden förmlich identifiziert, die der Anstiftung und Begehung von Verbrechen gegen die palästinensische Bevölkerung beschuldigt werden.
Yoav Gallant, ehemaliger israelischer Verteidigungsminister, ordnete eine „vollständige Belagerung" an, bei der Strom, Wasser, Nahrung und Treibstoff abgeschnitten wurden. Dem Artikel zufolge beging Israel verbotene Handlungen gemäß der Genozidkonvention von 1948, darunter die Ermordung von mehr als 70.000 Zivilisten (meist Frauen und Kinder), Folterpraktiken, erniedrigende Behandlung und Massenamputationen von mehr als 1.000 Kindern, die Blockade humanitärer Hilfe, die Zerstörung medizinischer Infrastruktur und sanitärer Einrichtungen sowie Maßnahmen zur Verhinderung von Geburten, wie die Zerstörung Tausender Embryonen in Gaza.
UN-Experten erklärten, dass palästinensische Kinder gezielt von israelischen Sicherheitskräften durch Scharfschützen, Luftangriffe und ferngesteuerte Quadcopter-Drohnen ins Visier genommen wurden. Amnesty International belegte, dass Hunger und die Verweigerung lebensnotwendiger Güter als Kriegswaffen eingesetzt werden, wodurch Gaza für mehr als 2 Millionen Zivilisten unbewohnbar gemacht wird, was einen Akt des Völkermords darstellt.
Eine auf Anfrage des UN-Menschenrechtsrats durchgeführte unabhängige Untersuchung sowie die International Association of Genocide Scholars (mit 500 Mitgliedern weltweit) kamen zu dem Schluss, dass die Handlungen Israels in Gaza die rechtliche Definition eines Völkermords erfüllen. Der Internationale Gerichtshof hielt öffentliche Anhörungen zu den Verpflichtungen Israels ab, das wiederholt Anordnungen des IGH missachtet, humanitäre Hilfe zuzulassen. Die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete erklärte, dass die Zahl der Toten möglicherweise zehnmal höher sein könnte als geschätzt, und legte nahe, dass 680.000 Tote in Gaza zu beklagen seien.




