Die Präsidentin der Gemeindeverwaltung von Bragança, Isabel Ferreira, nutzte die am 9. September in der Stadt abgehaltene Sitzung des Ministerrats, um dem Premierminister und den übrigen Regierungsmitgliedern mehrere prioritäre Forderungen für das transmontanische Gebiet zu unterbreiten. Die Kommunalpolitikerin vertrat die Ansicht, dass die Aufwertung des Inneren eine Staats politik sein sollte, und warnte vor den Auswirkungen von Verzögerungen bei der Umsetzung von Investitionen. Sie erklärte: „Der Abstand zwischen Entscheiden und Ausführen wiegt hier im Inneren viel schwerer."
Zu den genannten Prioritäten gehören die Umwandlung des Polytechnischen Instituts von Bragança in eine Universität, die Erweiterung des Brigantia EcoPark und die Möglichkeit, dass Bragança eines der neuen großen Wirtschaftsgebiete beherbergt, die für den Norden geplant sind. Isabel Ferreira setzte sich auch für die Verbindung Bragança-Puebla de Sanabria sowie für den Ausbau der Eisenbahnlinie nach Spanien und nach Europa ein. Sie betrachtete die Grenze als einen wirtschaftlichen und strategischen Vorteil, der noch nicht ausreichend genutzt werde.
Die Talsperre von Parada, die Sanierung der Schulen und die Überarbeitung des Gemeindefinanzgesetzes waren weitere Themen, die in der Sitzung angesprochen wurden. Die Präsidentin vertrat die Auffassung, dass die kommun




