Mit 22 Jahren war Nelson Rodrigues in Lissabon, als er die Bilder der Flugzeuge, die in die Zwillingstürme prallten, live im Fernsehen sah. Seine erste Reaktion war Ungläubigkeit, er dachte, es handle sich um Fiktion. Im Laufe der Stunden änderte sich die Wahrnehmung und viele Portugiesen begannen zu fühlen, dass Portugal in Sicherheit war, isoliert von der Gefahr, die die Vereinigten Staaten betraf.
Jedoch teilten nicht alle dieses Gefühl der Sicherheit. Manche stellten sich dunklere Szenarien vor und fürchteten den Ausbruch eines Dritten Weltkriegs. Die Angst breitete sich bei einigen Menschen aus, die versuchten, die globalen Folgen der Anschläge vorherzusehen.
Der Artikel untersucht die unterschiedlichen Reaktionen der Portugiesen auf die Anschläge vom 11. September 2001 und zeigt einen Kontrast zwischen jenen, die sich geographisch geschützt fühlten, und jenen, die die weltweiten Auswirkungen des Anschlags fürchteten.




