Die portugiesische Regierung beabsichtigt, innerhalb von vier Monaten eine Lösung zur Behebung der Wasserknappheit am Südufer des Tejo zu finden. Die Strategie setzt auf die Nutzung des Wassers aus dem Staudamm von Castelo de Bode und die direkte Wasserentnahme aus dem Tejo-Fluss zur Sicherstellung der Wasserversorgung der Region Setúbal.
Diese Lösung wurde als Antwort auf die Versorgungsprobleme präsentiert, die das südliche Gebiet der Metropolregion Lissabon betreffen. Die Abhängigkeit von alternativen Wasserquellen wird notwendig, um Trinkwasser für die Bevölkerung und die wirtschaftlichen Aktivitäten der Region zu gewährleisten.
Die Umweltorganisation Quercus hat den Regierungsvorschlag geprüft und als die effizienteste aller verfügbaren Optionen bewertet. Dieses positive Gutachten der Quercus erfolgt vor dem Hintergrund, dass das Wasserressourcenmanagement in der Region Gegenstand einer öffentlichen Debatte ist.
Der Staudamm von Castelo de Bode, im Distrikt Santarém gelegen, ist einer der wichtigsten Süßwasserreservoire des Landes und spielt bereits eine bedeutende Rolle bei der Wasserversorgung verschiedener Regionen. Der Tejo-Fluss wiederum stellt eine komplementäre Quelle für Wasserressourcen dar, die die Versorgungssicherheit am Südufer stärken kann.




