Im August 2026 erreichte die Jahresteuerungsrate des Verbraucherpreisindex (VPI) in Portugal 3,3%, was einem Anstieg von 0,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat entspricht. Diese Beschleunigung ist fast vollständig auf den Anstieg des Dieselpreises zurückzuführen, was den Inflationsdruck im Energiesektor widerspiegelt. Der zugrundeliegende Inflationsindikator, der unverarbeitete Lebensmittel und Energie ausschließt, blieb zum zweiten Monat in Folge stabil bei 2,6%.
Die monatliche VPI-Veränderungsrate war im August null, im Gegensatz zu den Rückgängen in den Vormonaten. Die durchschnittliche Veränderungsrate der letzten zwölf Monate lag bei 2,7%, leicht über den 2,6% des Vormonats. Der VPI ohne Wohnkosten, ein relevanter Indikator für die Mietanpassung, lag bei 2,6%.
Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) verzeichnete eine Jahresteuerungsrate von 3,6%, die 0,5 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats lag und die Schätzung von Eurostat für das Eurogebiet um 0,3 Prozentpunkte übertraf. Ohne unverarbeitete Lebensmittel und Energie erreichte der HVPI in Portugal 2,9%, erneut über der geschätzten europäischen Durchschnittsrate von 2,1%.
Der HVPI wies zudem eine monatliche Veränderungsrate von 0,3% auf, im Gegensatz zu den Rückgängen der Vormonate, und eine durchschnittliche Rate von 2,6% in den letzten zwölf Monaten. Die Daten stammen vom Nationalen Institut für Statistik und zeigen ein komplexes wirtschaftliches Bild, in dem der Anstieg der Energiepreise die Inflation in Portugal weiterhin maßgeblich beeinflusst.




