Die chinesische Polizei kündigte Verwaltungssanktionen gegen acht Internetnutzer wegen Veröffentlichungen im Zusammenhang mit den Überschwemmungen an, die im August Nepal und den tibetischen Kreis Gyirong in der Region Tibet heimsuchten. Die bestraften Veröffentlichungen umfassten Nachrichten über die Ursachen der Überschwemmungen und Kritik an den Rettungseinsätzen.
Die tibetische Internetpolizei veröffentlichte am Donnerstag sechs "typische Fälle" im Rahmen einer Kampagne gegen "Katastrophengerüchte". Die Kampagne umfasste Einsätze von Polizeikräften in Tibet und anderen chinesischenProvinzen.
Die chinesischen Behörden unterdrücken die Meinungsfreiheit im Internet, insbesondere in Bezug auf als sensibel geltende Angelegenheiten wie Naturkatastrophen und Regierungsoperationen in der Region Tibet. Die Autonome Region Tibet ist bekannt für ihre strengen Einschränkungen der Informations- und Kommunikationsfreiheit, insbesondere in Bezug auf Themen im Zusammenhang mit der chinesischen Regierung und regionalen Fragen.



