ADN Madeira vertritt die Ansicht, dass die ungenutzte Kapazität der Fähre in Zeiten geringerer Nachfrage für den Transport von Rollfracht genutzt werden sollte, um die Einnahmen des Betriebs zu steigern und die öffentliche Ausgleichszahlung zu reduzieren, die von den Steuerzahlern getragen wird. Die Partei möchte das 75/25-Finanzierungsmodell vertiefen, das für eine regelmäßige Seeanbindung zwischen Madeira und dem Festland vorgeschlagen wurde.
Der Vorschlag folgt auf eine Position, die ADN Madeira am 31. August präsentierte und die bereits eine gemeinsam finanzierte Lösung zwischen dem Staat und der Autonomen Region Madeira vertrat. Das 75/25-Modell würde bedeuten, dass 75% der Finanzierung von einer Seite und die verbleibenden 25% von der anderen Seite kämen.
Nach Angaben der Partei würde die Nutzung der Ladekapazität der Fähre den Betrieb finanziell nachhaltiger machen und den Bedarf an öffentlicher Unterstützung verringern. Dieser Ansatz würde darauf abzielen, Zeiten mit geringer Nachfrage zu nutzen, in denen der verfügbare Platz auf dem Schiff anderweitig nicht genutzt würde.
Die Position von ADN Madeira fügt sich in die breitere Debatte über die Seeanbindungen zwischen Madeira und dem Festland ein, ein Thema von strategischer Bedeutung für die Autonome Region. Die Partei argumentiert, dass die Kombination von Passagieren und Fracht eine effizientere Lösung für den Transport zwischen den Inseln bieten könnte.



