Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Ettore Balestrero, vertrat vor dem Menschenrechtsrat in Genf die Auffassung, dass ältere Menschen „aktive Mitglieder der Gesellschaft" bleiben sollten. In seiner Rede während der 63. Sitzung des Rates, die vom 7. September bis 9. Oktober stattfindet, betonte der Diplomat die Bedeutung des Dialogs, des Verständnisses und der Begleitung älterer Menschen.
Der italienische Erzbischof erklärte, dass Abhängigkeit und Fragilität die menschliche Würde nicht „leugnen noch verdunkeln", sondern eine „Manifestation der menschlichen Bedingung" sind. Unter Berufung auf die Enzyklika „Magnifica humanitas" von Papst Leo XIV erklärte er, dass die Person nicht durch Bewusstsein, Intellekt oder Fähigkeiten definiert wird, da diese geschwächt werden oder verschwinden können, aber die Würde – die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte anerkannt wird – verschwindet nicht mit ihnen.
Erzbischof Ettore Balestr




