Alicia Esteve, eine Frau aus Katalonien, hielt sechs Jahre lang eine ausgeklügelte Täuschung aufrecht, indem sie sich als Tania Head ausgab, eine angebliche Überlebende der Anschläge vom 11. September 2001 in New York. Ihre Verstellung war so überzeugend, dass sie sogar den Opferverband des Terroranschlags leitete.
Die Dokumentation "Die Überlebende", inszeniert von Kike Maíllo, untersucht, wie Alicia Esteve diese Täuschung so lange aufrechterhalten konnte, indem sie eine falsche Identität aufbaute, die sie zu einer Bezugsperson für Überlebende und Opfer des 11. September machte.
Die Täuschung wurde erst 2007 aufgedeckt, als die New York Times enthüllte, dass Tania Head am Tag der Anschläge nie in New York gewesen war, und damit ihre falsche Identität vollständig entlarvte.
Der Fall von Alicia Esteve wurde zu einem der größten Betrugsfälle im Zusammenhang mit dem 11. September und wirft Fragen darüber auf, welche emotionale und soziale Manipulationsfähigkeit eine Person ausüben kann, wenn sie eine konstruierte Identität annimmt.




