Das Klimaphänomen El Niño stellt eine erhebliche Bedrohung für endemische Arten der Galápagos-Inseln dar, einschließlich der Galápagos-Pinguine und der Riesen-Gänseblümchenbäume. Dieses Wettereignis verändert die ozeanischen Muster und die Wassertemperaturen und beeinträchtigt direkt die einzigartigen Ökosysteme dieser Inseln.
Die Riesen-Gänseblümchenbäume, bekannt als Scalesia, sind endemisch für den Archipel und extrem anfällig für Klimaveränderungen. Die Temperaturerhöhungen und die Veränderungen der Niederschlagsmuster, die durch El Niño verursacht werden, gefährden das Überleben dieser jahrhundertealten Bäume.
Die Galápagos-Pinguine, eine der wenigen Pinguinarten, die in tropischen Gewässern leben, erleiden während der El-Niño-Episoden verheerende Folgen. Nach dem starken El Niño von 1998 überlebten nur 400 der 1.300 existierenden Pinguine, was die extreme Fragilität dieser Population zeigt.
Die Kombination dieser Faktoren verdeutlicht die Verwundbarkeit der Inselökosysteme und die Notwendigkeit von Schutzstrategien, um diese einzigartigen Arten vor einem Klimaphänomen zu schützen, das sich wahrscheinlich noch verstärken wird.




