Algerien kündigte den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten an und verbot allen zivilen und militärischen Flugzeugen der VAE, in seinem Luftraum zu verkehren. Die Entscheidung wurde von der algerischen Regierung als Reaktion auf „provozierende und feindliche Handlungen" seitens der Vereinigten Arabischen Emirate begründet.
Die Maßnahme betrifft direkt die emiratarischen Luftoperationen über algerischem Hoheitsgebiet und umfasst sowohl Handelsflugzeuge als auch Militärflugzeuge. Handelsflüge mit Zielrichtung Algier wurden jedoch bis Ende 2026 von diesem Verbot ausgenommen, was eine gewisse Kontinuität der Luftverbindungen zwischen den beiden Ländern während einer Übergangsphase ermöglicht.
Der diplomatische Bruch erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen in der Region Nordafrika und der arabischen Welt. Die genauen Gründe für die genannten „provozierenden und feindlichen Handlungen" wurden in der Ankündigung nicht spezifiziert, doch die Entscheidung spiegelt eine erhebliche Verschlechterung der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern wider.




