Zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September untersuchte eine im Wall Street Journal veröffentlichte Analyse die Auswirkungen der Reaktion der Vereinigten Staaten auf die Terroranschläge. Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass die amerikanische Reaktion letztendlich andere globale Großmächte gestärkt hat.
Der Veröffentlichung zufolge beeinträchtigten die finanziellen und militärischen Ressourcen, die in den sogenannten Krieg gegen den Terror investiert wurden, die Fähigkeit der Vereinigten Staaten, andere globale Bedrohungen zu bekämpfen. Diese langfristige Ressourcenzuweisung soll das Land in eine verwundbarere Position gegenüber anderen Großmächten gebracht haben.
Die Analyse des Wall Street Journal weist spezifisch darauf hin, dass China und Russland von der amerikanischen Haltung profitierten, die nach den Anschlägen von 2001 eingenommen wurde. Diese Nationen nutzten den Fokus der USA auf die Terrorismusbekämpfung, um ihren geopolitischen Einfluss während desselben Zeitraums auszuweiten.




