Der spanische Auslandsgeheimdienst CNI warnte, dass der Prozess der außerordentlichen Regularisierung von Einwanderern ein Risiko für das Land darstellt. Die Warnung wurde in einem „Informationsschreiben" herausgegeben, das von der Regierung von Pedro Sánchez im Anschluss an die Migrationskrise in Ceuta freigegeben wurde.
Das Schreiben vom 24. Juli warnte, dass der Prozess der außerordentlichen Regularisierung von Migranten in Spanien eine „Abweichung" vom Europäischen Pakt für Migration und Asyl aufweist. Dieser Pakt wurde im Mai 2024 während der spanischen Ratspräsidentschaft der Europäischen Union angenommen.
Dem Dokument zufolge könnte die Abweichung zwischen der spanischen Politik und dem europäischen Pakt die Position Spaniens exponieren. Der CNI war der Ansicht, dass diese Situation im europäischen Kontext ein Risiko für das Land darstellt.




