Mit zwei Stunden Vorlauf am Flughafen ankommen, sich Körperscannern unterziehen, Flüssigkeiten in kleine Behälter füllen oder die Schuhe ausziehen – all diese Handlungen sind heute völlig normalisiert, aber das war nicht immer so. Vor den Anschlägen vom 11. September 2001 waren die Sicherheitskontrollen an Flughäfen viel flexibler und weniger invasiv.
Die Anschläge vom 11. September 2001 markierten auf vielen Ebenen einen Wendepunkt, auch bei der Verstärkung der Flughafensicherheit. Der Angriff löste eine tiefgreifende Transformation in der Art und Weise aus, wie Regierungen und Luftfahrtbehörden den Schutz von Passagieren und Infrastrukturen abordneten.
In den Jahren nach dem Anschlag wurden schrittweise aufeinanderfolgende Sicherheitsschichten hinzugefügt, mit dem Ziel, um jeden Preis zu verhindern, dass etwas Ähnliches erneut geschieht. Zu diesen Maßnahmen gehörten die Einführung fortschrittlicherer Körperscanner, Einschränkungen beim Transport von Flüssigkeiten und die Pflicht, während der Sicherheitskontrollen die Schuhe auszuziehen.




