Der Minister des Obersten Bundesgerichtshofs André Mendonça und der Generaldirektor der Bundespolizei, Andrei Rodrigues, haben bis diesen Freitag Zeit, sich gegenüber dem Präsidenten des STF, Edson Fachin, zu den Umständen zu äußern, die zur Abberufung des Delegierten aus dem Kommando der Behörde geführt haben. Andrei Rodrigues wurde am Mittwoch mit einer Frist von 48 Stunden vorgeladen, um Fachin Informationen zu dem Vorfall vorzulegen, falls er sich äußern möchte.
Die Bestimmung von Fachin erfolgte im Rahmen eines Antrags der Generalstaatsanwaltschaft, die Entscheidung von Mendonça auszusetzen, die Andrei Rodrigues aus dem Kommando der Bundespolizei abberufen hatte, sowie auch den Direktor für Polizeiliche Intelligenz der Behörde, Leandro Almada. Der Fall liegt in der Verantwortung von Fachin, der Andrei Rodrigues bereits im Amt bestätigt hatte, als er die Entscheidungen der Minister André Mendonça und Flavio Dino zu der Angelegenheit aussetzte.




