Sieben repräsentative Strukturen der Guarda Nacional Republicana (GNR) und der Polícia de Segurança Pública (PSP) haben dem Innenminister ein Ultimatum gestellt und ihm eine Woche Zeit gegeben, um ein Treffen anzusetzen. Die Strukturen wollen die Angleichung der Risikozulage ihrer Mitglieder an die von der Polícia Judiciária gewährte Zulage erörtern.
Sollte der Minister nicht innerhalb des festgelegten Zeitraums auf die Anfrage reagieren, drohen die sieben Strukturen mit Protestaktionen. Diese Situation entsteht im Kontext eines Kräftemessens zwischen den Sicherheitsbeamten und dem Innenministerium in Bezug auf die Gehaltsbedingungen und Vergütungszulagen.
Die Sicherheitskräfte fordern seit einiger Zeit eine Gleichbehandlung hinsichtlich der Risikozulage und argumentieren, dass der der Polícia Judiciária gewährte Betrag deutlich höher ist als der, den sie erhalten. Diese Frage war ein Streitpunkt in den Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Regierung.
Die sieben Strukturen vertreten eine bedeutende Anzahl von Berufsverbänden und Gewerkschaften der beiden Sicherheitskräfte, was eine abgestimmte Position der GNR und der PSP in dieser Angelegenheit demonstriert. Das Innenministerium hat sich noch nicht öffentlich zu dem von den Strukturen ausgesprochenen Ultimatum geäußert.




