Amnesty International beklagte am Tag, an dem der 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 begangen wurde, dass die im Namen des sogenannten „Kriegs gegen den Terror" begangenen Verbrechen nicht vor Gericht gestellt wurden. Die Menschenrechtsorganisation vertrat die Ansicht, dass ein Klima der Straflosigkeit in Bezug auf diese Verstöße fortbesteht.
Die Klage erfolgt im Kontext der Antwort der Vereinigten Staaten auf die terroristischen Anschläge, die an diesem Tag verübt wurden. Nach den Anschlägen leitete die US-Regierung den sogenannten „Krieg gegen den Terror" ein, der Militäroperationen und Geheimdienstaktivitäten in mehreren Ländern umfasste.
Amnesty International vertritt die Auffassung, dass 25 Jahre später noch immer keine Verantwortlichkeit für die mit dieser Reaktion verbundenen Verbrechen bestand. Die Organisation nutzt diese Gedenkfeier zum 11. September, um auf die Notwendigkeit von Gerechtigkeit in Bezug auf die während dieser Zeit begangenen Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen.



