Die Bundespolizei beschlagnahmte am Donnerstag sieben Schusswaffen an der Anschrift des Bundesabgeordneten Mário Frias (PL-SP) in Brasília. Das Arsenal, geschätzt auf etwa 60.000 R$, wurde beschlagnahmt, weil die Waffen an einem anderen Ort aufbewahrt wurden als in den Bescheinigungen der Bundespolizei angegeben. Frias verfügt über eine aktive CAC-Registrierung (Colecionador, Atirador Desportivo e Caçador – Sammler, Sportschütze und Jäger), könnte aber aufgrund dieser Unstimmigkeit bezüglich der Anschriften wegen unrechtmäßigen Besitzes angeklagt werden.
Unter den beschlagnahmten Waffen ist die wertvollste eine in der Slowakei hergestellte 9-mm-Carabine. Das Modell trägt die Aufschrift „Grand Power Made in Slovakia" und ist mit einer Taschenlampe und einem holografischen Visier ausgestattet; auf dem Markt könnte es zwischen 20.000 und 30.000 R$ kosten. Die Operation führte auch zur Beschlagnahmung einer doppelläufigen Schrotflinte im Old-West-Stil.
Die Operation steht im Zusammenhang mit der Untersuchung namens „Dark Horse", die die Finanzierung des Films über den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro prüft. Die Waffen wurden bei der Vollstreckung von Haftbefehlen im Rahmen der von der Bundespolizei durchgeführten Operation zur Untersuchung des Falls gefunden.




