Fünfundzwanzig Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hat sich die Position der Vereinigten Staaten in der Welt tiefgreifend verändert. Was als Reaktion auf eine externe Bedrohung begann, entwickelte sich zu einer zunehmend restriktiven Migrationspolitik.
Die amerikanische Erzählung hat sich in diesen zweieinhalb Jahrzehnten erheblich verändert. Sie wandelte sich von einem Diskurs, der auf den Schutz vor externen terroristischen Anschlägen ausgerichtet war, zu einem Fokus auf die Verteidigung von Arbeitsplätzen und der nationalen Identität durch die Kontrolle der Einwanderung.
Sónia Sapage, die Autorin des Editorials, analysiert diese Entwicklung als einen Paradigmenwechsel in der Art und Weise, wie sich die USA mit der Welt auseinandersetzen. Die Sicherheit, die das Hauptargument war, hat wirtschaftlichen und identitären Bedenken Platz gemacht.
Dieses Editorial betont, dass die Außen- und Innenpolitik der Vereinigten Staaten von den Ereignissen des 11. Septembers geprägt wurde, aber die grundlegenden Prioritäten der amerikanischen Nation haben in den letzten 25 Jahren eine substanzielle Neukonfiguration erfahren.




