Die Partei Chega beschloss, ihren Antrag auf Einrichtung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (CPI) bezüglich Luís Neves aufrechtzuerhalten, und widersetzte sich damit dem Präsidenten der Nationalversammlung, José Pedro Aguiar-Branco. Die Entscheidung fällt in einen Moment politischer Spannungen zwischen der Partei und dem Parlamentspräsidium.
Das Chega reagierte auf die von Aguiar-Branco gegen den Antrag vorgebrachten Einwände und erklärte, dass diese Einwände „jeglicher rechtlicher und verfassungsrechtlicher Grundlage entbehrend" seien. Die Partei vertritt die Ansicht, dass die vorgebrachten Argumente weder rechtliche noch verfassungsrechtliche Grundlage haben.
Darüber hinaus legte das Chega Änderungsanträge zum ursprünglichen Antrag vor, betonte jedoch, dass es die wesentlichen Gründe des CPI-Antrags nicht geändert hat. Dies deutet darauf hin, dass die Partei trotz formeller Anpassungen den Kern des Antrags unverändert beibehält.
Es wird erwartet, dass die Antwort auf diese Frage bereits an diesem Freitag gegeben wird, wenn Aguiar-Branco sich dazu äußern soll, ob das Chega seinen Antrag aufrechterhält oder nicht.



