Nach einer Reise durch Südamerika traf der US-Außenminister Marco Rubio am Donnerstag in Lima die Präsidentin des Landes, Keiko Fujimori, und erklärte den Beginn einer "neuen goldenen Ära" zwischen den beiden Ländern. Keiko Fujimori, eine Unterstützerin Trumps, die mit einem knappen Stimmenvorsprung gewählt wurde, zeigte sich bereit, die Zusammenarbeit mit Washington auszuweiten, insbesondere in Sicherheitsfragen.
Rubio lobte die peruanische Präsidentin nach dem Treffen und betonte, dass das Volk sie gewählt habe, weil sie versprochen habe, Probleme anzugehen, und dies bereits tue. Er sagte, die Vereinigten Staaten würden sie in allem unterstützen, was möglich sei, nicht nur aus Freundschaft, sondern auch, weil es im nationalen Interesse Amerikas liege.
Der Außenminister betonte, dass kriminelle Banden, die mit Straflosigkeit auf dem Kontinent operieren, eine direkte Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstellen, und begründete damit die amerikanische Unterstützung für die Regierung Fujimori. Die Frage der wirtschaftlichen Abhängigkeit Perus von China bleibt jedoch als offener Punkt in den bilateralen Beziehungen bestehen.




