Am 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 warnte Frederico Teixeira, dass die Vereinigten Staaten vor einem Krieg stehen, der rechtlich nie beendet wurde. Diese Aussage erfolgt im Kontext einer umfassenderen Reflexion über die rechtlichen und politischen Konsequenzen der amerikanischen Reaktion auf die Anschläge.
Frederico Teixeira hob die Nutzung von Ermessungsbefugnissen hervor, die es den Vereinigten Staaten ermöglichten, kontinuierliche militärische Offensiven in über zwanzig Ländern durchzuführen. Diese Befugnisse wurden als rechtliche Grundlage für die militärischen Interventionen nach den Anschlägen herangezogen.
Der Experte ging auch auf die erheblichen menschlichen und finanziellen Kosten ein, die sich aus den Interventionen in Afghanistan und im Irak ergaben, und unterstrich die anhaltenden Auswirkungen dieser Operationen auf die lokale Bevölkerung und die amerikanische Gesellschaft.
Diese Reflexion erfolgt zu einem Zeitpunkt der Bilanzierung der fünfundzwanzig Jahre, die seit den Anschlägen vergangen sind, zu dem versucht wird, das Erbe und die langfristigen Auswirkungen des sogenannten „Kriegs gegen den Terror" zu verstehen.




