Fünfundzwanzig Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001, die mehr als dreitausend Menschen töteten und die westliche Welt erschütterten, sind zahlreiche Verschwörungstheorien proliferiert, die der Logik und der elementaren Physik widersprechen. Diese alternativen Narrative verbreiteten sich in einem aufkommenden digitalen Umfeld und suchten nach unterirdischen Erklärungen, um den Schock der Terroranschläge zu ersetzen. Der Artikel geht die wichtigsten Theorien durch, von den scheinbar harmlosesten bis zu den wildesten, und widerlegt jede einzelne mit Fakten und technischen Erklärungen.
Unter den analysierten Theorien befinden sich die angebliche Prophezeiung auf gefalteten 20-Dollar-Noten (die sich als einfache grafische Pareidolia erwies), das Gerücht, dass Tausende jüdischer Arbeiter vor dem Angriff gewarnt worden seien (widerlegt durch offizielle Aufzeichnungen, die den Tod von Hunderten jüdischer Bürger bestätigen), und die These, dass eine Rakete das Pentagon statt Flug 77 getroffen habe (widerlegt durch die am Ort gesammelten Flugzeugteile). Ebenfalls behandelt wird die Theorie, dass ein Kampfflugzeug Flug 93 in Pennsylvania abgeschossen habe, als die Audioaufnahmen den Kampf der Passagiere gegen die Entführer bestätigen.
Der Artikel befasst sich ebenso mit Theorien zur Physik der Einstürze, wie der Behauptung, dass Flugbenzin nicht ausreichen würde, um Stahl zu schwächen (wenn in Wirklichkeit Stahl bei 600 Grad die Hälfte seiner Festigkeit verliert), der angeblichen Existenz geheimer Nanothermit (die in Laboranalysen als einfache Farbpartikel identifiziert wurde), und dem Einsturz von Gebäude 7 des World Trade Centers, ohne direkt getroffen worden zu sein (erklärt durch unkontrollierte Brände während sieben Stunden). Die finanzielle Spekulation über Gewinne an der Wall Street wurde ebenfalls untersucht und erwies sich als ohne jede Verbindung zu den Extremisten.
Auf der extremsten Ebene tauchten Theorien über eine governmentale Verschwörung auf, um Kriege im Ausland zu rechtfertigen, und noch bizarrer die Überzeugung, dass die Flugzeuge Hologrammprojektionen waren. Der Artikel schließt damit, dass all diese Mythen angesichts der Realität der geborgenen Trümmer, der Flugradare und der Gedenkstätten, auf denen die Namen der Opfer eingraviert sind – Erinnerungen an einen grausam realen und nicht verhandelbaren Schmerz –, verblassen.




