Die Nationale Konföderation für Handel mit Gütern, Dienstleistungen und Tourismus (CNC) hat sich aktiv an den Debatten über den Verfassungsänderungsvorschlag beteiligt, der die Arbeitszeitregelungen ändern und das 6x1-Modell abschaffen soll. Die Organisation vertritt 34 Landesverbände und über tausend angeschlossene Gewerkschaften im ganzen Land.
Ende August startete die CNC eine landesweite Kampagne mit dem Slogan: „Die Rechnung ist bereits zu hoch. Arbeitsmarktreform kurz vor der Wahl? Jetzt nicht." Die Kampagne warnte, dass die brasilianische Wirtschaft mit hohen Zinsen, teuren und restriktiven Krediten, rekordhoher Verschuldung der Familien und finanziellen Schwierigkeiten der Unternehmen konfrontiert ist.
Der Verfassungsänderungsvorschlag Nr. 221 wurde vom Verfassungs- und Rechtsausschuss des Bundessenats genehmigt, was erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen und die Wirtschaft des Landes haben könnte. Die CNC vertritt die Position, dass Verfassungsänderungen im Arbeitsrecht einer detaillierten technischen Analyse bedürfen.
Nach Einschätzung der Organisation könnte eine voreilige Entscheidung über eine so komplexe Angelegenheit in diesem widrigen wirtschaftlichen Umfeld dem Land schaden. Das Handelssystem erklärt, dass es weiterhin aktiv an der Debatte über das 6x1-Modell teilnehmen und sich für das brasilianische Unternehmensumfeld einsetzen wird.




