Sócrates, der ehemalige portugiesische Premierminister, hat seinen Gerichtsprozess mit dem Fall Spinumviva verglichen und die Justiz beschuldigt, „doppelte Maßstäbe" anzuwenden. Dieser Vergleich ergibt sich im Rahmen seines eigenen Prozesses, in dem er in Verfahren wegen Bestechung und Steuerhinterziehung angeklagt ist.
Der Fall Spinumviva betrifft rechtliche Fragen, die Sócrates als analog oder vergleichbar mit denen in seinem eigenen Prozess betrachtet. Die Verteidigung von Sócrates argumentiert seit einiger Zeit, dass es eine Ungleichbehandlung in der rechtlichen Behandlung zwischen verschiedenen ähnlichen Fällen gibt.
Mit dem Ausdruck „doppelte Maßstäbe" deutet Sócrates an, dass die Justiz nicht gleichmäßig angewandt wird und es eine unterschiedliche Behandlung zwischen Fällen gibt, die seiner Ansicht nach ähnliche Entscheidungen oder Vorgehensweisen haben sollten.
Der Vergleich zwischen den beiden Fällen wurde von Sócrates' Verteidigung verwendet, um die Konsistenz der Gerichtsentscheidungen zu hinterfragen und die Argumente über eine mögliche Parteilichkeit in dem Verfahren, dem er ausgesetzt ist, zu untermauern.



