Die Bundespolizei hat eine Operation in Brasilien eingeleitet, die auf die Finanzierung des Films "Dark Horse" abzielt und mutmaßliche Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Verbündeten von Präsident Jair Bolsonaro untersucht. Die Operation zielt darauf ab, ein mutmaßliches Schema zur Veruntreuung öffentlicher Mittel zu zerschlagen, das zur Finanzierung der Filmproduktion verwendet worden sein soll.
Unter den Zielen der Operation befindet sich Mário Frias, ein ehemaliger Schauspieler der TV Globo, der derzeit das Amt des Bundesabgeordneten für die PL in Rio de Janeiro innehat. Frias ist als Verbündeter von Präsident Bolsonaro und seines Sohnes, Senator Flávio Bolsonaro, bekannt.
Der Film "Dark Horse" ist eine Filmproduktion, die mutmaßlich Investitionen erhalten hat, die von den Behörden hinterfragt werden. Die Ermittlungen deuten auf ein mutmaßliches Schema hin, das die unrechtmäßige Verwendung öffentlicher Mittel im Kulturbereich beinhaltete.
Die Operation stellt ein weiteres Kapitel in den Ermittlungen dar, die Verbündete des Bolsonaro-Clans umgeben. Mário Frias, der auch Ämter in der Bundesverwaltung innehatte, darunter das Sondersekretariat für Kultur, gehört zu den Namen, deren Vermögenswerte und Konten im Rahmen der Ermittlungen analysiert werden sollen.




