Präsident Luiz Inácio Lula da Silva unterzeichnete am Donnerstag die vorläufige Maßnahme, die die sogenannte „Steuer auf die Blusinhas" abschafft, die Erhebung von 20 % auf internationale Einkäufe bis zu 50 US-Dollar. Die Zeremonie fand im Palácio do Planalto statt.
Lula bezeichnete die Abschaffung der Erhebung als eine „Wiedergutmachung" für die Verbraucher und widersprach dem Argument, dass die Maßnahme nur den ärmsten Menschen zugute kommen würde. Der Präsident erklärte, dass auch die Mittelschicht diese Produkte kauft und dass die Maßnahme für alle gedacht ist, die gerne diese Art von Einkauf tätigen.
Mit dieser Änderung werden Sendungen bis zu 50 US-Dollar keinen Bundessteuersatz von 20 % mehr zahlen. Die Abschaffung der Erhebung erstreckt sich jedoch nicht auf die ICMS, eine Landessteuer, die weiterhin auf diese Einkäufe anfällt. Die Gesetzgebung behält das vereinfachte Regime für Sendungen bis zu 3.000 US-Dollar bei.
Lula erklärte, dass die Erhebung nach einer Vereinbarung eingeführt worden war, aber der Text der vorläufigen Maßnahme wurde mit Vetos unterzeichnet, die noch nicht im Detail erläutert wurden.




